Der Geist der Elbe

Wir versprachen einander, dass die Nationen der Erde in Frieden leben sollten und müssten!

- Joe Polowsky

 

ABRÜSTEN STATT AUFRÜSTEN

FRIEDEN MIT RUSSLAND

„Wir versprachen einander, dass die Nationen der Erde in Frieden leben sollten und müssten“, berichtete der amerikanische Schütze Joe Polowsky über seine Begegnung mit sowjetischen Soldaten am 25. April 1945 in der Nähe von Torgau.

Sein Grab, das sich in der Elbe-Stadt befindet, zeugt noch immer von seinem lebenslangen Engagement für Frieden und Versöhnung der Völker. Der Schwur von Joe Polowsky und seinen Kameraden scheint dagegen fast vergessen.

Am 1. Februar 2019 kündigte die US-Regierung den Vertrag über nukleare landgestützte Mittelstreckensysteme (INF), der am 8. Dezember 1987 zwischen ihr und der UdSSR geschlossen wurde, um Produktion und Stationierung dieser Waffen zu verhindern. Das gibt der NATO die Möglichkeit, Atomraketen in Europa zu stationieren, die sich gegen Russland richten und die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass der Kontinent zum Schauplatz eines Atomkrieges wird.

Die Bundesregierung stellt sich dabei an die Seite der USA und rüstet auf: Das NATO-Ziel, zwei Prozent des BIPs für militärische Belange auszugeben, beläuft sich auf 30 Mio. Euro zusätzlicher Militärausgaben.

Deutsche Truppen sind bereits an der Grenze zu Russland stationiert. All dies stellt nicht nur die Möglichkeit eines Atomkrieges auf die Tagesordnung, es macht die Forderung nach Frieden und Abrüstung zu einer Überlebensfrage der Menschen in Europa.

Damit der Schwur von Torgau lebendiges Zeugnis unseres Wunsches nach Frieden bleibt und nicht zur steinernen Spur in der leblosen Asche unserer verbrannten Körper verkommt, demonstrieren wir für Abrüstung und Frieden!
 
 
Eine Delegation von 4 Mitgliedern unserer Gruppe nahm an dem Friedensmarsch teil.
 
 
hier einige Impressionen
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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